SuedLese 2021 – Ich bin am 13.6. um 20 Uhr dabei

Die diesjährige SuedLese wurde coronabedingt kurzerhand von einer Präsenzveranstaltung in ein Online-Festival verwandelt. Chapeau an das beherzte Organisations-Team, das ein so buntes, vielfältiges und reiches Programm erstellt hat.

Alle Lesungen bzw. Darbietungen sind an unterschiedlichen Orten in Hamburgs Süden und werden online übetragen. Einfach den Button bei der jeweiligen Veranstaltung anklicken.

Meine Lesung und den Online-Zutritt findet ihr hier:

https://suedlese.de/lesungen/bettina-strang-best-of-mensch-mia/

Um 20:00 Uhr geht’s los. Ihr werdet in einen ZOMM geleitet, denn auch wenn die Lesung selbst schon im April aufgezeichnet wurde, so bin ich vorab dennoch live und Farbe mit dabei, um noch zu plaudern 🙂

Die SuedLese ist spendenfinanziert. Für die meisten Events, so auch meine Lesung, müsst ihr kein Ticket kaufen. Solltet ihr den Einsatz aller Beteiligten dennoch monetär würdigen wollen, sehr, sehr gerne. Bitte hier entlang:

https://spenden.twingle.de/kulturspinnerei-ug-haftungsbeschrankt/eintritt/tw607db7ebc6954/page

Das komplette SuedLeseprogramm gibt es als Heft zum bestellen oder als PDF-Download.

Programmheft SuedLese

Habt Spaß!

Bleib doch bei mir bis 3 nach 10

(M)ein Lied und seine Geschichte.

Angefangen hat alles mit einem Missverständnis. Ich wurde gefragt, ob ich zu einer Melodie einen Liedtext schreiben könnte. Völliges Neuland für mich, aber ich wagte den Versuch. Um dann herauszufinden, dass ein Text in englischer Sprache gewünscht gewesen war. Hoppala. So blieb einerseits mein Text zurück und anderswo eine Melodie (die hoffentlich inzwischen english betextet wurde 🙂 )

Und dann kam natürlich (natürlich? Natürlich!) Kornelius Wilkens ins Spiel; er ersann Töne und Klänge – und plötzlich war da (s)ein Lied. „Frühe“ unser Titel.

Hier der Text im Original:

Nebel schläft vor meinen Fenstern 
Nur der Kaffee blinzelt keck 
selbst dem Dunkel fehlt dein Atmen 
Meine Hand weiß: du bist weg.

Kinoküsse , Szenenwechsel. 
Du siehst nie ein Ende an. 
Dein Gesicht scheut meinen Morgen. 
Tage-, manchmal wochenlang.

Wann vergisst du deine Schuhe? 
Wann verweilst du aus Versehn? 
Alles was ich sagen wollte: 
Bleib doch noch bis drei nach zehn.

Schwarz mit Zucker. Deine Tasse 
wartet tonlos im Regal. 
Jede Wimper auf den Kissen 
ist Beweis: du warst real.

Nirgends Schwüre. Dafür Strümpfe. 
Manchmal übersiehst du dich. 
Lässt statt Worten Glanz im Zimmer, 
wie einen Gedankenstrich.

Wann vergisst du deine Schuhe? 
Wann verweilst du aus Versehn? 
Alles, was ich sagen wollte: 
Bleib doch noch bis drei nach zehn.
Wann vergisst du deine Schuhe? 
Wann verweilst du aus Versehn? 
Alles was ich sagen wollte: 
Bleib doch noch bis drei nach zehn.

„Frühe“ ©2019 


Und es purzelte eher zufällig in die Ohren eines anderen Freundes, des Wiener Musikers Reinhard Malicek, der wunderbare Lieder im Wiener Dialekt schreibt und singt. Der mich fragte, ob er es ins Wienerische holen darf. Er durfte. Und nun ist da (m)ein Lied. Danke an ihn und Martin Rauhofer für die schöne, schöne Umsetzung.

Hier ist es. Viel Freude beim Hören und hinterlasst gern ein LIKE unterm Song, wenn er euch gefällt.

https://www.youtube.com/watch?v=wAJcjAxEkPs

Deutsche Ursprungsversion:

Musik von Kornelius Wilkens, Berlin

Text von Bettina Strang, Hamburg

Cover im Wiener Dialekt:

Reinhard Malicek und Martin Rauhofer, Wien

Ich bin zu Gast im Geschichtensalon

SAVE THE DATE

und sei online live dabei! Am 26.2. bin ich zu Gast im 10. Geschichtensalon von Alexandra Kampmeier – diesmal online! Gestreamt wird live aus dem Goldbekhaus e.V. – ihr sitzt bequem auf dem Sofa zuhause.

Sybilla Pütz und ich erzählen euch je zwei Geschichten. Eine ist wahr, die andere nicht. Zum Schluss könnt ihr abstimmen und gewinnen natürlich ebenfalls. Der Live-Stream ist kostenlos. Spenden sind gern gesehen. Weitersagen auch. 😉Hier der Link zur Veranstaltung, inkl. YouTube-Link zum Live-Stream. https://fb.me/e/yeFaJvlw bzw. https://www.youtube.com/watch…

Heute in der Welt am Sonntag kompakt: Mein neuer Lyrikband

Bei den von der Journalistin Barbara Weitzel ausgewählten Kulturtipps der Woche findet sich diesmal mein neues Buch „Kein Wort aus Gold“. Es wurde höchste Zeit für dieses zweite Büchlein, befindet sie – und ich muss ihr einfach recht geben.

Seit Dezember im Buchhandel erhältlich oder im Online-Buchhandel und natürlich, falls signiert gewünscht, direkt über mich.

Online erhältlich z.B. hier: https://www.bod.de/buchshop/kein-wort-aus-gold-bettina-strang-9783752686418

Der zweite Gedichtband ist da!

Nach meinem Erstling „Wachsen lassen“ ist jetzt mein zweiter Lyrikband im Buchhandel erhältlich. In „Kein Wort aus Gold“ gibt es neue lyrische Momente, die sich auf Berührungspunkte mit euch freuen.

Die Berliner Journalistin Barbara Weitzel schrieb in ihrem Blog „Laufend lesen“ über den ersten Band: „Bei Bettina Strang hat jedes noch so komplizierte, störrische, ungebetene, unheimliche Gefühl seine Berechtigung, seinen Platz in der Welt – und sie findet für alles Worte. Gibt es keines, schafft sie eines. Viele Zeilen in Bettina Strangs Gedichten sind Bilder, Aphorismen, die man, einmal gelesen, ohrwurmgleich nicht mehr los wird. Will man auch nicht. Denn im Gegensatz zu anderen Weisheiten tanzen sie.“

Also auf zum Buchhändler eures Vergnügens!

Noch habe ich ein paar wenige Exemplare hier, es können also auch einige signierte Bücher direkt bei mir bestellt werden.

Oder ihr geht zu https://www.bod.de/buchshop/kein-wort-aus-gold-bettina-strang-9783752686418

Mein Dank geht an Marcel Diel, meinen Lektor und guten Freund, für seine Geduld, seinen scharfen, kritischen Blick und die Zusammenarbeit.

An Kornelius Wilkens für das Titelbild, seine inspirierende Kunst, seine Freundschaft und unsere Tuschemomente. http://www.kornelius-wilkens.de/

An Clarke Voss, der mich an einem meiner liebsten Plätze mit der Kamera einzufangen wusste. https://www.clarkevoss.com/

Und natürlich an Barbara Weitzel für ihre Worte. https://laufendlesen.de/